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Konzept Feuerwehr 2015

Konzept Feuerwehr 2015

Einführung Feuerwehr 2015


Der bereits Ende 2010 gebildete Arbeitskreis "Feuerwehr 2015", bestehend aus Kameraden der Feuerwehr, Gemeinderäten und Herrn BM Kußmann, welcher in den Jahren 2011 und 2012 die künftige Struktur der Wehr definierte, hatte unter anderem die gemeinsame Unterbringung der selbstständigen Abteilungen Bermersbach, Gausbach und Forbach am zentralen Standort Forbach zum Ergebnis.

 Die Planungen für den Umbau des in den 80er Jahren erbauten Gerätehauses in der Friedrichstraße wurden 2013 beauftragt.
Das bestehende Feuerwehrhaus wird im Zuge der Umbaumaßnahmen um 2 Fahrzeugboxen erweitert. In den Boxen werden nach dem Umbau insgesamt 7 Fahrzeuge Platz finden. 
Hinter dem Gebäude, Richtung Sersbach ist der Anbau eines Umkleide- und Sanitärbereiches geplant. Bislang verfügt das Gerätehaus über keinen von der Fahrzeughalle abgetrennten Bereich, in dem sich die Kameraden vor und nach den Einsätzen umkleiden können. Die Spinde der Kameraden befinden sich derzeit innerhalb der Fahrzeughalle, was nicht mehr geltenden Vorschriften zur Sicherheit und Gesundheitsfürsorge entspricht. Zudem soll der Alarm-Zugang des Feuerwehrhauses im Zuge des Umbaus auf die rückwärtige Seite verlegt werden. Dies ermöglicht den direkten Zugang in die neuen Umkleidebereiche und sorgt für eine die Unfallgefahr reduzierende Entflechtung von Lauf- und Fahrwegen vor dem Gebäude, da die Kameraden zukünftig nicht mehr die Ausfahrtswege der Fahrzeuge kreuzen müssen.
Das Feuerwehrgerätehaus liegt auf dem Gelände eines ehemaligen Sägewerks. Der Sersbach unterquert das auf Bohrpfählen gegründete Gebäude in einer Verdolung. 
Aufgrund der aktuellen rechtlichen Vorgaben und jüngsten Festlegungen zu Hochwassergefahrenbereichen und zu erwartenden und abzuleitenden Wassermengen bei einem hundertjährigen Hochwasser ist das hydraulische Leistungsvermögen der aus den 80er Jahren stammenden bestehenden Verdolung nicht ausreichend. Durch den geplanten Bau eines Entlastungskanals parallel zur bestehenden Verdolung soll die Hochwassergefahrensituation für das Grundstück beseitigt und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr auch im Hochwasserfall gewährleistet werden. Die zwingend erforderliche Maßnahme wird nach Fertigstellung auch die Hochwassergefahr für angrenzende Grundstücke reduzieren, da der Wasserabfluss im Sersbach insgesamt verbessert wird.
Wie bei fast jedem dreißig Jahre alten Gebäude muss zuerst die Gebäudetechnik auf Vordermann gebracht und die Gebäudehülle an aktuelle energetische Standards angepasst werden.
Die Ölheizung wird durch eine Pelletheizung ersetzt. Neue Fenster werden eingebaut, die Wärmedämmung insgesamt verbessert und auch das Dach gedämmt. Ein weiterer großer Baustein ist die Erneuerung der Elektroinstallation. Neben diesen Maßnahmen, die für jedes beliebige ältere Gebäude sinnbildlich gelten könnten, stehen natürlich auch viele feuerwehrspezifische Punkte auf der Liste. In der Fahrzeughalle werden die alten, wartungsintensiven Rolltore ersetzt. Die Technik der Abgasabsaugung in der Fahrzeughalle wird auf den heutigen Stand gebracht und die Werkstatteinrichtungen der Wehr werden unter funktionalen Gesichtspunkten an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst.
Ein Kernstück des Umbaus, ist der neue Umkleidebereich, der in einem Anbau an das Gerätehaus untergebracht wird. Endlich räumlich getrennt von der Fahrzeughalle und damit ebenfalls aktuellen Standards entsprechend.

 

Altes Gerätehaus

Plan neues Gerätehaus

 


Bevor der Umbau beginnen konnte, musste die Abteilung Forbach in eine Übergangsunterkunft in die Eckstraße umziehen. Hierfür waren die Aktiven der Abteilung Forbach vier Samstage lang beschäftigt, die Geräte und Materialien sowie das Lager teilweise in Kisten zu verpacken und in die Lagerräume und in die Übergangsunterkunft zu transportieren. Seit dem 23.04.2016 ist die neue Unterkunft in der Eckstraße beim ehemaligen Holzvertrieb Fritz.