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Abteilung Langenbrand zieht Bilanz für 2018

Abteilung Langenbrand zieht Bilanz für 2018

Beeindruckende Zahlen hatte Abteilungskommandant Thorsten Striebich bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Ochsen für die 35 anwesenden Kameraden, Bürgermeisterin Buhrke und Ortsvorsteher Gerstner sowie Gesamtkommandant Christian Striebich im Gepäck. Auch Gemeinderat, Nachbar und Unterstützer Horst Fritz folgte den Ausführungen.

Um auf die 20 Einsätze vorbereitet zu sein, wurden 32 Übungseinheiten abgehalten. 20 davon für die ganze Mannschaft, fünf für die Atemschutzgeräeträger und fünf Maschinistenübungen. Die Führungskräfte wurden in zwei Übungseinheiten geschult. Ebenfalls übte die Fachgruppe ERHT (Einfaches Retten aus Höhen und Tiefen) in teils schwindelerregender Höhe. Diese Gruppe setzt sich aus Einsatzkräften der Gesamtwehr zusammen und wird seit vergangenem Jahr separat beim Stichwort "abgestürzte Person" alarmiert. Beim Panoramalauf und beim Bergzeitfahren des RMSV sorgten die Einsatzkräfte für die Sicherheit der Teilnehmer und Besucher.

Folgende Ausbildungen und Lehrgänge wurden besucht: Simon Gerstner und Lucas Merkel Atemschutzgeräteträger, sechs Kameraden nahmen an der Fortbildung ERHT teil und bereichern nun die Absturzsicherungs-Gruppe. Vier Einsatzkräfte bildeten sich in Sachen Türöffnung fort. Anton Stößer konnte sich neben dem Atemschutzlehrgang durch seine Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr Karlsruhe zum Maschinisten fortbilden. Ebenfalls legten Lucas, Simon und Anton innerhalb der Gesamtwehr das Leistungsabzeichen in Bronze ab. Seit letztem Jahr ergänzen Volker Merkel und Dominik Gerstner als ausgebildete Gruppenführer die Führungskräfte. Der Stand der Abteilung zum Jahresende beträgt 28 Kameraden der Einsatzmannschaft, davon vier Zugführer, acht Gruppenführer, 11 Atemschutzgeräteträger und 15 Maschinisten, wovon 11 mit der Fahrberechtigung für das LF10 ausgestattet sind.  Des Weiteren: 3 Mitglieder Jugendfeuerwehr, 12 Alterskameraden.

Über das Jahr wurden auch zahlreiche Arbeiten am Gerätehaus ausgeführt. Der Unterrichtsraum wurde umgestaltet, die Heizung wurde durch eine Fachfirma ausgetauscht und die dritte Fahrzeugbox als Alarmeingang umgestaltet. Ebenfalls wurde ein neues Tor eingebaut.

Auch der Schriftführer hatte allerlei Informationen für die Anwesenden dabei: So war man unter Anderem in Obertsrot beim Festumzug zum 125. Jubiläum der dortigen Feuerwehr angetreten und führte wieder eine Zweitageswanderung durch. Diese führte vom Titisee bis zur Wilhelmshöhe bei Schonach über 43 km. Der Feuerwehrhock im Juni bot nicht nur Kulinarisches sondern gab den Besuchern auch einen Einblick in die Arbeit der Jugendfeuerwehr und der Absturzsicherungsgruppe. Beim Wettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" stellten sich die Einsatzkräfte, neben zahlreichen anderen Vorzügen des Ortes, der Wertungskommission vor. Das Resultat ist mittlerweile bekannt: Langenbrand erhielt die Goldmedaille auf Landesebene. Mit einer Landschaftspflegeaktion im Oktober konnte man zur Verschönerung des Ortes beitragen. Auch zu zahlreichen Ehejubiläen und Geburtstagen wurde gratuliert.
Insgesamt wurden 414,46 Einsatzstunden und 2234,14 Stunden sonstige Dienste und ‹bungen abgeleistet. Der Altersdurchschnitt der Einsatzmannschaft beträgt 42,7 Jahre.

Kassierer Felix Dörrer bot einen detaillierten Einblick in die Kasse, welche wieder tadellos geführt wurde. Dies bestätigten auch die Kassenprüfer Wolfgang Gerstner und Klaus Striebich. Seniorenobmann Konrad Merkel berichtete unter anderem von der Besichtigung des Presswerkes in Kuppenheim, einem Ausflug zur Panoramahütte und einer Wanderung rund um Langenbrand. Die Entlastung des Abteilungsausschusses leitete Ortsvorsteher Roland Gerstner, welcher das Engagement zum Wohle der Allgemeinheit hervorhob.
Dieser dankte auch im Namen des Ortschaftsrates und der Bürger für die Einsatzbereitschaft der Langenbrander Wehrleute. Bürgermeisterin Katrin Burke schloss sich den Dankesworten ebenfalls an und betonte die angegangenen Sanierungs- und Umbauarbeiten welche gut vorangehen. Die Restarbeiten im Sanitärbereich werden ebenfalls noch angegangen. Aufgrund der Auftragslage der Fachfirmen kann sich dies aber noch etwas verzögern. Sie dankte ebenfalls für die Eigenarbeiten der Kameraden und hofft auf wenige Einsätze und eine gesunde Rückkehr von Diesen. Die Grußworte von Gesamtwehrkommandant Christian Striebich mussten leider entfallen. Er wurde zu einem Einsatz gerufen.

Die fleifligsten Übungsteilnehmer mit mindestens 80% Teilnahme wurden vom stellvertretenden Abteilungskommandanten Simon Walter geehrt werden. 100% der möglichen Übungen besuchte Rudi Walter. Jeweils mit vorgetragenem Werdegang wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt:  Für mindestens 15 Jahre aktiven Dienst: Thorsten Striebich, Simon Walter, Volker Merkel und Stefan Haitzler. Für 40 Jahre Feuerwehrdienst wurde Wolfgang Heselschwerdt geehrt. Seit 1954 gehört Ernst Fritz der Feuerwehr an. Er konnte leider nicht anwesend sein. Befördert wurden: Reinhold und Helmut Gerstner zum Hauptlöschmeister, Lucas Merkel zum Feuerwehrmann, Paul Stößer zum Feuerwehrmann in Probezeit sowie Volker Merkel und Dominik Gerstner zum Löschmeister.

Mit der Bekanntgabe der wichtigsten Termine für 2019 endete die Versammlung.

Bild: Mit freundlicher Genehmigung durch Reinhold Bauer