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Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr

Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr

Freiwillige Feuerwehr Forbach Jahreshauptversammlung der Gesamtwehr –  externer Gutachter und Gemeinderat bestätigen Ziele und Bedarf der Feuerwehrführung

 

Zur Jahreshauptversammlung am 6. April im Gasthaus „Murgtäler Hof“ in Langenbrand konnte  Kommandant Christian Striebich 74 Anwesende begrüßen. Neben den Kameradinnen und Kameraden der Aktivität, der Seniorenmannschaften sowie der Jugend galt sein besonderer Willkommensgruß Bürgermeisterin Buhrke mit Mitarbeiter, dem Kreisbrandmeister Heiko Schäfer, Mitgliedern des Gemeinderates sowie Vertretern der Presse.

Kommandant Striebich führte aus, wie zeitaufwändig sich das Amt gestaltet: monatliche Ausschusssitzungen, wöchentliche Termine auf dem Rathaus, zahlreiche Telefonate mit dem Kreisbrandmeister, Bürotätigkeiten und noch vieles mehr.

Seinen besonderen Dank sprach er seinem ersten Stellvertreter Ralf Merkel aus, der ihn wiederum sehr tatkräftig unterstützt hat.

Die Schwerpunkte im vergangenen Jahr lagen bei der Ausarbeitung des Struktur- und Bedarfsplans für die Zukunft der Feuerwehr sowie Fahrzeugersatzbeschaffungen. Mit dem Freiburger Kommandanten Herrn Hohloch hatte man hier einen kompetenten externen Berater für knapp ein Jahr an Bord, der sich mit dem aktuellen Bestand, der Struktur und den topographischen Gegebenheiten intensiv befasste. Als Resumee konnte er die Vorarbeiten der Feuerwehr eigentlich nur bestätigen. Im März dieses Jahres wurde folgerichtig in einer Gemeinderatsitzung der Bedarfs- und Strukturplan abgesegnet. Leider kommt es bei den neuen Fahrzeugen zu Verzögerungen bei der Auslieferung. So hofft man, im Sommer nun endlich das neue TLF 3000 in die Garage einfahren zu können, der GWL 2 wird wohl noch bis 2020 auf sich warten lassen.

Striebich verwies auch noch auf einige Höhepunkte im vergangenen Jahr: die Teilnahme mit dem Rossritter aus Gausbach bei einem Umzug in Garmisch Partenkirchen, die Hochzeiten von Ralf Merkel mit Frau Nina sowie von Frau Buhrke mit ihrem Mann, das Erreichen des bronzenen Leistungsabzeichens (Silber für 2019 läuft), die Intensivierung der interkommunalen Zusammenarbeit etc..

Er hat den Eindruck, dass das Vertrauen des Gemeinderates in die Arbeit der Feuerwehr deutlich verbessert sei und der dringende Nachholbedarf nun auch in allen Köpfen angekommen sei.

Abschließend bedankte sich Striebich bei allen Feuerwehrkräften samt Partnern, den Nachbarwehren sowie der Gemeindeverwaltung für die gute Zusammenarbeit. Mit dem Hinweis, dass aufgrund privater Veränderungen der 2. Stellvertreter Stefan Lammers die nächste Zeit wohl mehr in die Führungsarbeit eingespannt werden wird, schloss er seinen Bericht.    

Die Abteilungskommandanten hatten ebenfalls einiges zu berichten.

Insgesamt übten die Abteilungen nahezu100 Mal. In 121Einsätzen galt es auch meistens abteilungsübergreifend und interkommunal zu agieren, was zunehmend immer besser gelingt. Für die Abteilung Forbach gab Kommandant Ralf Merkel zum Teil beeindruckende Zahlen bekannt: Über 6500 Stunden investierte Freizeit der Angehörigen, 40 Übungen, 104 Einsätze usw.. Durch Lehrgänge und Seminare verfügt man über eine gut ausgebildete Truppe. Kommandant Thorsten Striebich aus Langenbrand steht mit seinen Männern in Fortbildung und Engagement nicht hinten an. Erfreulich auch die Fortschritte beim Umbau und der Renovierung des Gerätehauses. In Hundsbach begrüßte Kommandant Stefan Bauknecht ebenso das sichtbare Fortschreiten notwendiger Sanierungsarbeiten. Scharf ins Gericht ging er mit der Bundes- und Landespolitik. Die neuen hohen Anforderungen an die HVO (Helfer vor Ort) Gruppen bedeuten einen riesigen Mehraufwand an Schulungen und Fortbildungen für das Personal. Die Einsatzzahlen im HVO Bereich von ca. 10 - 15 pro Jahr bestätigen aber die Notwendigkeit solcher Helfer in Hundsbach.

Neben all den Verpflichtungen kam aber auch das gesellige Beisammensein nicht zu kurz.

Schriftführer Richard Wunsch ließ das Berichtsjahr 2018 Revue passieren. Die 167 Angehörigen, aufgeteilt in 94 Einsatzkräfte, darunter 42 Atemschutzgeräteträger, 56 Kameraden der Seniorenmannschaften sowie 17 Jugendliche hatten auch viele gemeinsame Termine wie z.B.: 24.4. Kreisfeuerwehrverbandsversammlung in Obertsrot, 4.5. Floriansgottesdienst in Obertsrot, gemeinsame Übungen, Leistungswettkampf Bronze am 23.6. in Lichtenau, Besuche von Nachbarwehren, zahlreiche Fortbildungsmaßnahmen etc. So kamen mehrere hundert Termine zusammen. Gefordert war auch der Gesamtwehrausschuss. In 7  Sitzungen galt es die Themen Löschwasserversorgung, Budget und Anschaffungen, Bereitschaftsplan Führungskräfte, Strukturplan, Fuhrpark, Ausrückeordnung etc. zu behandeln und voranzutreiben. Die Gerätewarte und ihre Helfer sorgten in sehr vielen Arbeitsstunden für den einwandfreien Zustand von Gerät und Fahrzeug.

Kassier Felix Dörrer hatte wiederum eine makellose Kassenführung geleistet. Bestätigt wurde dies durch die Kassenprüfer Oliver Wunsch und Kevin Wunsch dieses  sowie der Versammlung.

Die 17 Jugendlichen unter der Leitung von Manuel Fichter und seinen Helfern trafen sich im vergangenen Jahr zu vielen Terminen z.B. Übungen, Altpapiersammlung, Ausflug ins Badeparadies Titisee, erstmals ein Jugendzeltlager „hinteres Murgtal“ usw. standen auf dem Programm.

Der Atemschutzbeauftragte Dominik Gerstner gab einen Einblick in die Arbeit der 42 Atemschutzgeräteträger. Neben dem Brandcontainer im Juni in Altensteig  wurde auch mehrmals auf der Übungsstrecke in Kuppenheim geübtt.

Erstmalig seit Jahren wurden die Rechenschaftsberichte durch den letztes Jahr gewählten Seniorenobmann Josef Mungenast abgeschlossen. Er berichtete von zahlreichen Aktivitäten: Teilnahme am Floriansgottesdienst und Alterskameradentreffen in Obertsrot, einem Grillfest, dem Besuch der Abteilung Klosterreichenbach, dem Ausflug nach Garmisch sowie dem Stammtisch im „Adler“.

Einstimmig konnte Bürgermeisterin Katrin Buhrke der Verwaltung die Entlastung erteilen und bedankte sich

mit einem herzlichen Dankeschön an alle für ihr Engagement.

In ihrer Ansprache sparte sie nicht mit Lob. Besonders hob sie Christian Striebich, Ralf Merkel und Clemens Ruckenbrod hervor. Persönlich habe sie sich über das Ergebnis und den Weg des Gutachtens, welches nahezu ein Jahr in Anspruch nahm, gefreut. Hier seien die Arbeit und die gesteckten Ziele bestätigt und belohnt worden.

Ihr Dank galt auch den Abteilungen Langenbrand und Hundsbach für die viele Eigenleistungen bei den Renovierungsarbeiten. Nicht nur bei den Einsätzen leiste die Feuerwehr Hervorragendes, auch das Engagement bei der Landschaftspflege, Fahrdiensten, Unterstützung bei Festen und die Jugendarbeit sei bemerkenswert.    

Kreisbrandmeister Schäfer hatte die Aufgabe für 15, 25 bzw. 40 Jahre diverse Aktive zu ehren. Die Ehrung für 15 Jahre wurde erst eingeführt und deshalb dieses Jahr auch erstmalig verliehen. So konnten eine Reihe von Angehörigen für 15 bis 24 Jahre aktiven Dienst honoriert werden. Im Einzelnen waren dies: Andreas Wacker, Simon Walter, Thorsten Striebich, Kevin Wunsch, Armin Wunsch, Christian Striebich, Manuel Fichter, Volker Merkel, Oliver Gerstner, Felix Gaisbauer, Daniel Frank, Ralf Merkel, Frank Kramer sowie Stefan Haitzler.

Für 25 Jahre aktiven Dienst konnte er Stefan Lammers, Udo Herrmann sowie Sebastian Schmidt mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber auszeichnen. Für 40 Jahre Aktivität wurde Wolfgang Heselschwerdt  in Gold geehrt.

Für 2019 stehen schon diverse Termine fest: 9. April Kreisfeuerwehrverbandsversammlung in Langenbrand, 4. Mai Floriansgottesdienst sowie die Teilnahme am Forbi Programm am 16. August.

In seinen Schlussworten dankte Christian Striebich mit den Worten“Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr“ nochmals allen für ihr Engagement.