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Übung der Abteilungen Forbach und Hundsbach

Gemeinsame Übung der Abteilungen Forbach und Hundsbach

Nicht nur im Einsatzfall, sondern schon in der Aus- und Weiterbildung ist die standortübergreifende Zusammenarbeit der Abteilungen der Feuerwehr Forbach sehr wichtig und dient der reibungslosen Zusammenarbeit der Floriansjünger im Ernstfall.
So wurde bei der gemeinsamen Übung der Feuerwehr-Abteilungen Forbach und Hundsbach die folgende Übungsannahme getroffen:

Feuer 5, Brand im Keller eines Ferienhauses in der Kapellenstraße in Hundsbach (Schöne Aussicht). Wobei zum Zeitpunkt der Übung das Ferienhaus mit insgesamt 30 Personen belegt war, wovon zwei Personen im Keller vermisst wurden und weitere 10 Personen sich auf die Terrasse im 1. OG retten konnten.

Beim Eintreffen des Tanklöschfahrzeugs (TLF) der Abt. Hundsbach wurde vom Fahrzeugführer eine erste Erkundung durchgeführt. Nach der Erkundung vergab dieser seine Arbeitsaufgaben an die ihm unterstellten Trupps und meldete die Lagemeldung an den Kommandowagen (KdoW) der Abt. Forbach.

Nachdem die ersten Kräfte der Abteilung Forbach eingetroffen waren, wurde mit dem Kommandowagen (KdoW) die Einsatzleitung aufgebaut und die Einsatzstelle in zwei Abschnitte aufgeteilt. Der erste Abschnitt bildete dabei die „Personenrettung und Brandbekämpfung Keller“ und der zweitee Abschnitt die „Personenrettung Terrasse sowie Brandbekämpfung von der rückwärtigen Seite“.

Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20) unterstützte dabei das Tanklöschfahrzeug (TLF) der Abt. Hundsbach bei der Personensuche und Brandbekämpfung im Keller. Daneben unterstützten die beiden Tanklöschfahrzeuge von Forbach, welche im zweiten Abmarsch an die Einsatzstelle kamen, das Löschgruppenfahrzeug (LF8) von Hundsbach bei der Personenrettung der 10 Personen über tragbare Leitern von der Terrasse auf der rückwärtigen Gebäudeseite.

Um die betroffenen Personen von der Einsatzstelle in einen sicheren Bereich zu bringen, wurde im Haus des Gastes die Betreuung sowie eine Übergabestelle an den Rettungsdienst eingerichtet.

Da die Wasserversorgung im Bereich Kapellenstraße über das Trinkwassernetz nicht ausreichend für die Löschmaßnamen der Feuerwehr ist, müsste im Einsatzfall eine Löschwasserversorgung von der Weiherbrücke über eine Strecke von 700 Metern aufgebaut werden. Dies wurde in den Übungsablauf mit aufgenommen.

Die eingesetzten Trupps konnten innerhalb kürzester Zeit die beiden vermissten Personen im Keller auffinden und ins Freie bringen. Ebenso wurden die zehn Personen über zwei Tragbahre Leitern zügig von der Terrasse gerettet.

Nach der Übung gab es noch eine konstruktive Nachbesprechung der Führungskräfte, bei der verschiedene Punkte der Übung aufgearbeitet wurden. Mit der gesamten Mannschaft traf man sich nach dem Abbau im Gerätehaus Hundsbach um die Übung ebenso Revue passieren zu lassen.

Vielen Dank an alle Aktive, welche an der Übung teilgenommen haben. Durch solche Übungen können wir im Einsatzfall effektiver und sicherer die uns bevorstehende Aufgabe meistern.