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Es ging eine Weile, bis die Einsatzwelle bezüglich der trockenen Witterung bei der Feuerwehr in Forbach ankam. Die Feuerwehren im Rastatter Bereich waren schon einige Tage unterwegs, um Vegetationsbrände zu löschen, bis es in Forbach auch so weit war.

Am 06.08. wurde die Freiwillige Feuerwehr Forbach zum 1. Brandeinsatz in diesem Monat gerufen. Bis Ende August waren es dann auf Gesamtgemarkung Forbach zehn Brandeinsätze, der Größte am 07.08. beim Eulenfelsen. Zusätzlich wurden wir mit zwei unserer Tanklöschfahrzeuge zur Überlandhilfe nach Weisenbach alarmiert, um für einen Flächenbrand an der Bahnlinie Löschwasser an die Einsatzstelle zu liefern. Schon im Juli wurden unsere Führungskräfte zur Unterstützung bei einem gemeldeten Waldbrand an die Gemarkungsgrenze Herrenwies/Baden Baden alarmiert, um dort bei der Erkundung zu unterstützen.

Zu den elf Brandeinsätzen kamen im August auch noch die „normalen“ Feuerwehreinsätze, die auf 12 summiren.

Bei allen Einsätzen auf unserer Gemarkungsfläche müssen wir mit einer enorm anspruchsvollen Topografie zurechtkommen. Die PSA (Persönliche Schutzausrüstung) der Feuerwehrangehörigen ist zwar für Gebäude- und PKW-Brände optimal geeignet, dennoch führt sie bei längeren Brandeinsätzen im Gelände zu sehr schnellem überhitzen der Einsatzkräfte. Spezielle PSA für Vegetationsbrände gibt es zwar, ist aber sehr kostenintensiv. Hier muss man in den kommenden Jahren ein Konzept erstellen, wie die PSA der Einsatzkräfte ergänzt werden kann.

Die Freiwilligen Feuerwehrangehörigen mussten somit alle 1,3 Tage zu einem Einsatz eilen. Dies stellt eine enorme private Belastung da. Das Familienleben wird durch eine so hohe Anzahl an Einsätzen sehr eingeschränkt. Hier geht ein großes Dankeschön an alle aktiven Feuerwehrangehörigen ebenso wie an die Familien, welche auf die Aktiven warten müssen, wenn es zu einem Einsatz kommt.

Richtige Entscheidungen in der Vergangenheit getroffen

Eigentlich stand im Bedarfs- und Strukturplan von 2013 ein LF10 (Löschgruppenfahrzeug 10) für das in die Jahre gekommen TLF 16/24 (Tanklöschfahrzeug) der ehemaligen Abt. Gausbach als Ersatzbeschaffung. Nach vielen Gesprächen in der Gesamtwehrführung und den Einsatzabteilungen, hat man hier mit unserem Kreisbrandmeister und der Gemeindeverwaltung die Fahrzeugtypisierung auf ein TLF 3000 abgeändert. Mit diesem Tanklöschfahrzeug, welches letztes Jahr im Mai in Dienst gestellt wurde, kann doppelt so viel, also 3000 Liter Löschwasser, transportiert werden, wie mit einem LF10. Dies ist bei der sich ändernden Wetterlage und Gemarkungsfläche unabdingbar.

Ebenso war die Entscheidung im Jahr 2014 richtig, das Fahrzeug der ehemaligen Abteilung Herrenwies nicht zu verkaufen, sondern in der Gesamtwehr zu behalten. Ein TLF 8/18 auf Unimog 1300L. Dieses Fahrzeug wurde in den Jahren 2014 und 2015 in Eigenarbeit runderneuert und für die Zukunft fit gemacht. Mit dem Hochgeländegängigen Fahrgestell und 1800 Liter Löschwasser, bildet es bei den Vegetationsbränden das erstabrückende Fahrzeug. Dieses kann auch in die engsten Wald- sowie Feldwege einfahren.

Nähere Infos über die Fahrzeuge, weitere Berichte zu unseren Einsätzen, der Jugendarbeit und vieles mehr finden Sie auf unserer Homepage www.ff-forbach.de. Auch in den sozialen Medien sind wir vertreten.

 

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